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Nationaler Jugendbund Ilmenau (NJI) |
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22.01.2006 |
 Noch recht dürr: Die Internetseite des NJI hat außer einer einem antisemitischen Zitat, einer kurzen Selbstdarstellung einem amüsanten Antifa-Warnhinweis noch nichts zubieten | Der „Nationale Jugendbund Ilmenau“ wurde als aktionistischer und vermeintlich politischer Nachfolger der Trinkgemeinschaft Jugendlicher Rechtsradikaler mit dem Namen „Ilmsturm“ im Herbst 2005 gegründet. Die Gruppe bestand Anfangs aus drei, inzwischen laut Aussagen der Gründerin Jennifer Jäger„5 ½ Mitgliedern“, die alle im Alle im Alter von 17 bis 23 Jahren sind. Unterstützung beim Aufbau dieser Neonazigruppe erhielten die Ilmenauer und ihre selbsternannte „Führerin“ durch den Vorsitzenden des NPD-Kreisverbandes Erfurt-Gotha, Michael Burkert sowie dem Anführer der Kameradschaft Zella-Mehlis, Stefan Kolb. Inzwischen verfügt die als „NJI“ abgekürzte Gruppe über Emailaccount, Infotelefon, Postfach und einer eigenen Internetseite. Letztere ist zwar auf Jäger selbst registriert, wird jedoch von ihrem engsten Kameraden Normen |
Senglaub betreut. Wie dem Selbstverständnis zu entnehmen ist, will sich die Kameradschaft für eine vermeintlich „saubere und sichere Heimat“ einsetzen und als „Anlaufstelle für National gesinnte Jugendliche und Bürger aus Ilmenau und Umgebung“ fungieren. Ein Schwerpunkt soll dabei im sozialen Bereich gesetzt werden, außerdem wollen sie die Stadt vor „Fremdeinflüssen“ schützen. Was die Neonazis als Fremdeinflüsse bezeichnen lässt sich leicht erahnen. Einen kleinen Vorgeschmack bietet die Sektion „Gedichte“ auf der Webseite, in der unter anderem ein stark antisemitischer Text mit dem Titel „Wenn alle Menschen Juden wären...“ eingestellt ist. |  NJI-Mitglieder beim Gruppenbild-Fotoshooting nach einer Demonstration in Eisenach |
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