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Verein Nationalisten für Kinderrechte |
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22.01.2006 |
 Internetpräsens des Vereins, auf den 1. Vorsitzenden Jens Geyer registriert | Im September 2004 haben sich Neonazis der Kameradschaft Ilmkreis zur Gründung eines pseudosozialen Vereins in Arnstadt mit dem Namen "Nationalisten für Kinderrechte" entschieden. Jenes Konstrukt, das inzwischen auch über eine eigene Satzung verfügt ist in zwischen beim Arnstädter Amtsgericht eingetragen und verfügt seit November 2005 auch über eine eigene Internetpräsens. Unter den fünf Vorständen befinden sich der Vorsitzende Jens Geyer, der Stellvertreter Sascha Heinemann, der Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit Sven Geyer, der Schatzmeister Steffen Hennrich und die Schriftführerin Nicole Lindig. Am 7. August 2005 fand die Mitgliederversammlung statt. Der Name des | Vereins tauchte zum ersten mal in einer Ausgabe der IKN aus, später auch auf einer Spendendose beim sogenannten "Fest der Völker" im Juni diesen Jahres in Jena, sowie auf Flyern die während eines Aufmarschs im Oktober verteilt wurden. Die Gruppierung wir durch die beiden Neonazi-Kader Jens und Sven Geyer geleitet und führte in diesem Jahr bereits zwei Demonstrationen, darunter einen in Eisenach am 8. Oktober und einer in Schönebeck am 15. Oktober durch, bei denen jeweils 250 TeilnehmerInnen kamen. |
Außerdem initiierten der Vereine eine Kundgebung am 26.11.2005 in Arnstadt, zu der etwa 60-70 Neonazis aus dem Ilmkreis, Gotha und Erfurt anreisten. Neben einem eigenen Postfach existiert auch hier ein separater Emailaccount. Unter dem Label "Unsere Kinder, unsere Zukunft" werden auch Neonazis aus anderen Regionen, explizit AktivistInnen der Kameradschaft Eisenach, darunter beispielsweise Roberto Arndt oder Denny Pfotenhauer, mit in die Organisation eingebunden, wie beispielsweise am 8. Oktober in Eisenach. Der Vereinsname "Nationalisten für Kinderrechte" soll vermutlich aufgrund der Negativbesetzung jener Kameradschaft Ilmkreis, nun zum Aushängeschild der nationalen Szene Arnstadts werden. Bereits im Rahmen eines Fackelmarsches zum Gedenken an die vermeintlich deutschen Opfer des 1. und 2. Weltkrieges am 13. November 2005 in Friedrichroda führten AktivistInnen einen Kranz mit dem Namen mit sich. Als öffentliche Vertreter bzw. Verantwortliche des Vereins wechseln sich Jens und Sven Geyer ab, der Verein nutzt die Postfachadresse der Kameradschaft und verteilte entsprechende Flugblätter, in denen u.a. eine „lebenslange Sicherheitsverwahrung für Gewalttäter“ gefordert wird. |  Flugblatt des Vereins: Am Rande einer Demonstration verteilt (Im V.i.S.d.P.: Der Neonazi-Kader Sven Geyer) |
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